Simon Gietl

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Fühl dich stark, aber nicht unsterblich!

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Neuigkeiten von Simon Gietl

Vom Holzwurm zum Bergfex

Den „Holzweg“ mag Simon Gietl zwar von Berufswegen eingeschlagen haben, seine Berufung fand er allerdings in ganz anderem Terrain. Der Südtiroler Bergführer und Extrembergsteiger lebt zusammen mit seiner Familie in Luttach und ist – ganz seiner Passion geschuldet – vorwiegend draußen in den Bergen zu finden. Egal ob irgendwo zwischen den Dolomiten, auf Expedition in Grönland, Patagonien, dem Himalaya oder an den verschiedensten anderen Wänden dieser Welt – Simon Gietl ist ein Abenteurer durch und durch. Vielmehr als der bloße Gipfelsieg nimmt aber vor allem die Gesamtheit des Erlebnisses einen besonderen Stellenwert für ihn ein.

Simons Affinität für die Bergwelt zeichnete sich nicht immer so deutlich ab wie heute. Bevor ihn mit 18 Jahren das Bergfieber packte, absolvierte er zunächst eine Lehre als Tischler. Drei Jahre nach seinen ersten Erlebnissen in der Vertikalen hatte sich der ehemalige „Holzwurm“ dann schließlich vollends in die Berge verliebt – und dem Start seiner Karriere als professioneller Bergfex stand nichts mehr im Wege.

Simon Gietl
Simon Gietl an der Peitlerkofel-Nordwand

Im Fels und Eis zählt für Simon Gietl dabei vor allem der Anspruch an sich selbst – sowohl körperlich als auch geistig. Am liebsten widmet er sich Fels- und Eisrouten, bei denen er Wolfang Güllich’s Aussage „Der Kopf ist der wichtigste Muskel beim Klettern“ ganz getreu sein kann. „Ich trainiere Körper und Geist auch mit dem Anspruch, eigene Spuren in alpinen Wänden zu hinterlassen“, sagt er dabei von sich selbst. Spuren, die unter anderem 2016 bereits mit dem „Grignetta d’Oro“ – dem Preis als bester Alpinist Italiens ausgezeichnet wurden.