Künstlerisch verschnürt

Man nehme: über 200 Schnürsenkel, zahlreiche Tuben Heißkleber und etwas Farbe. Aus diesen Zutaten zauberte eine Gruppe der Lebenshilfe Ingolstadt ein Bild eines Wanderschuhs.

(v.l.n.r.) Tamara Müller, Patricia Fremden, Maria Gorbal, Frieda Metz und Alina Hofmann von der Lebenshilfe Ingolstadt sowie Arthur Kudelka (Serviceleiter LOWA) und Ingmar Anderson (CR-Manager LOWA)

Bereits seit vielen Jahren arbeitet LOWA zahlreiche Restmaterialien der Schuhproduktion auf oder spendet diese an soziale Projekte. So entstanden natürlich auch im Bereich der Schnürsenkel Restbestände. Um diesen ein zweites Leben zu geben, kontaktierte Serviceleiter Arthur Kudelka die Lebenshilfe Ingolstadt und schickte ihnen kurzum fünf Kartons Schnürsenkel für deren Kunstprojekte. „Wir waren überrascht, was man aus unseren Schnürsenkeln alles machen kann und haben uns sehr über das Bild gefreut“, so Kudelka über das Projekt. Die Gruppe hatte von Oktober 2017 bis Juni 2018 immer wieder an dem Bild gearbeitet. Das fertige Bild überreichte die Gruppe Ende vergangener Woche an den Wanderschuhspezialisten LOWA im bayerischen Jetzendorf.

Die Lebenshilfe Ingolstadt kümmert sich seit Jahrzehnten um die Belange von Menschen mit Behinderung innerhalb der Region. Sie schafft zahlreiche ganzheitliche Angebote in den Bereichen Arbeit, Wohnen Bildung und Freizeit mit dem Ziel, die Selbständigkeit der Menschen zu fördern.